Gudmorssmycket till Emelias gudmor, skapat av Guldvivas guldsmed Maria Karlström

Wenn viele Hände denselben Traum tragen – ein Schmuckstück für Emelias Patin

Am 25. Juli 2026 wurde die Galeasse Emelia im maritimen Viertel Sjökvarteret in Mariehamn zu Wasser gelassen. Bei der Zeremonie erhielt Emelias Patin, die Künstlerin Danelle Bergström, ein einzigartiges Schmuckstück, geschaffen von Guldvivas Gründerin, Goldschmiedemeisterin und Designerin Maria Karlström.

Für den großen Tag erhielt Maria den Auftrag, ein bleibendes Zeichen der Patenschaft zu schaffen. Das Schmuckstück sollte Danelle mit Emelia verbinden und zugleich die Geschichte all jener Menschen tragen, deren jahrelange Arbeit das Schiff möglich gemacht hat.

Für Maria, die 2025 zu Finnlands Goldschmiedin des Jahres gewählt wurde, brachte der Auftrag zwei Handwerkstraditionen zusammen: die der Goldschmiedin und die des Schiffbauers. Beide beruhen auf Materialkenntnis, Geduld und Händen, die wissen, wie man einem Gedanken Gestalt verleiht.

Ein Schmuckstück, geschaffen von vielen Händen

Emelia ist nicht nur aus Eichenholz gebaut. Sie ist aus Wissen entstanden, das über Generationen weitergegeben wurde, aus handwerklichem Können, Beharrlichkeit und Achtung vor dem Material. Aus Händen, die gemessen, gesägt, behauen, gehobelt, getragen und zusammengefügt haben. Hinzu kommen freiwilliger Einsatz, finanzielle Unterstützung, Vertrauen und unzählige Stunden, die Menschen etwas widmeten, das größer war als sie selbst.

Maria ließ diesen Gedanken in der Form des Schmuckstücks weiterleben. Sowohl im Anhänger als auch in den Kettengliedern finden sich Menschen – einige deutlich sichtbar, andere beinahe im Silber verborgen. Sie stehen für alle, die Emelia vorangebracht haben: jene im Mittelpunkt und jene, die still im Hintergrund arbeiteten. Alle sind miteinander verbunden, voneinander abhängig und für das Ganze unentbehrlich.

„Jeder Beitrag mag klein erscheinen, doch gemeinsam schaffen sie eine Kraft, die das scheinbar Unmögliche möglich macht. Diese Kraft trägt das Schmuckstück in sich.“

Die Rückseite des Schmuckstücks für Emelias Patin mit Menschenfiguren aus Silber um ein Stück Eiche von der Galeasse Emelia.
Die Menschen im Silber symbolisieren all jene, die Emelia vorangebracht haben.

Ein Stück Emelia ganz nah am Herzen

Das Schmuckstück enthält ein eigens ausgewähltes Stück Eiche vom Bau der Emelia – ein kleines Stück Schiffsgeschichte, das nah am Körper getragen werden kann.

Das Holz wuchs einst im Wald, geformt von Wind, Regen, Sonne und dem Wechsel der Jahreszeiten. Nun trägt es die Geschichte eines Schiffes, das durch menschliche Entschlossenheit und Gemeinschaft entstanden ist. Es verbindet den Wald, die Werft, die Menschen und das Meer.

Das eigens ausgewählte Stück Eiche vom Bau der Emelia, bevor es in das Schmuckstück eingefasst wurde.
Ein eigens ausgewähltes Stück Eiche von Emelia wurde zum Herzen des Schmuckstücks.

Die Gemeinschaftsarbeit, die Emelia möglich machte

Vor allem wurde Emelia durch Talka gebaut, die nordische Tradition gemeinsamer freiwilliger Arbeit. Talka ist mehr als gemeinsames Arbeiten. Sie ist ein stilles Versprechen zwischen Menschen: Ich helfe; ich tue dies gemeinsam mit dir.

Bei einer Talka fragt niemand danach, wer die Anerkennung bekommt. Man sieht, was getan werden muss, und lässt die eigenen Hände Teil des Ganzen werden. Einer trägt die schwere Last, ein anderer teilt sein Wissen, bereitet das Essen zu, spendet Material, öffnet eine Tür oder hält den Mut lebendig, wenn der Weg lang erscheint.

Arbeiten an der Galeasse Emelia im maritimen Viertel Sjökvarteret in Mariehamn.
Emelia entstand durch traditionellen Schiffbau, handwerkliches Können und Tausende Stunden freiwilliger Arbeit.

Danelle Bergström und Spirit of Emelia

Dass gerade Danelle Bergström Emelias Patin wurde, hat eine besondere Bedeutung. Die schwedisch-australische Künstlerin lebt und arbeitet zwischen Åland und Australien und begleitet den Bau und die Menschen in seinem Umfeld seit mehreren Jahren.

Als Danelle 2019 der åländischen Tradition gemeinschaftlicher freiwilliger Arbeit begegnete, berührte sie der Zusammenhalt tief. Aus dieser Erfahrung entstand Spirit of Emelia – ein multimediales Kunstprojekt zu Ehren der Schiffbauer, der Freiwilligen und aller anderen, die an der Arbeit beteiligt waren.

Das Projekt umfasst zahlreiche Porträts und Gemälde aus dem Bauprozess sowie einen Dokumentarfilm, ein Buch und Klangarbeiten. Das Gesamtprojekt wird im Laufe des Jahres 2026 im Ålands Konstmuseum präsentiert und soll später nach Möglichkeit auch international gezeigt werden.

Mehr über Spirit of Emelia erfahren Sie auf der Website von Danelle Bergström.

Der hölzerne Rumpf der Galeasse Emelia während des Baus im maritimen Viertel Sjökvarteret in Mariehamn.
Emelias mächtiger Eichenkörper nahm im Sjökvarteret Gestalt an – Schritt für Schritt und Hand in Hand.

Eine Geschichte, die weitergetragen wird

Guldvivas Schmuckstück für Emelias Patin und Danelles Spirit of Emelia begegnen sich in demselben Gedanken: Emelia ist ein Schiff, aber auch ein Ausdruck dessen, was Menschen gemeinsam erreichen können.

Das Schmuckstück erinnert an ihre Geburt und ehrt die Schiffbauer und Meister, die Freiwilligen, Spender und Unterstützer – all die Hände, Herzen und Stimmen, die gemeinsam erklärten, dass dieses Schiff Wirklichkeit werden muss.

Nun, da Emelia im Wasser ruht, wird sie vom Meer getragen. Doch zuvor wurde sie von Menschen getragen. Als ihre Patin darf Danelle diese Geschichte weitertragen – in einem Schmuckstück, das eigens für sie geschaffen wurde.

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